Glückliches Ende einer schweren Erkrankung
Es ist geschafft!!!!
Es ist geschafft!!!!
Samuel ist im Jahr 2000 als 5. Kind geboren. Seine Mutter verstarb, als er noch ganz klein war. An sie kann er sich gar nicht mehr erinnern. Als 2009 auch noch sein Vater verstarb, wurden die 5 Kinder in der Großfamilie aufgeteilt.
Die Anwesenheit des Hüft-Operationsteams aus Bayern nahm der togoische Ärzteverein Aimes-Afrique zum Anlass, gleichzeitig das 14-jährige Jubiläums seines Bestehens zu feiern und besondere Mitarbeiter und Partner auszuzeichnen.
Bisher unterstützten wir unseren Partnerverein in Togo Aimes-Afrique bei der Durchführung von Ärzteeinsätzen auf dem Land. Immer wieder präsentierten sich dabei Patienten mit schweren Hüftschäden, die sich verzweifelt in ihr Schicksal ergeben mussten. Von künstlichen Hüften hatten sie noch nie gehört.
Das neue Jahr beginnt für uns gleich mit dem großartigen Erfolg eines gemeinsamen Projektes mit unserem Partner Aimes-Afrique: beim letzten Ärzte-Einsatz im Dezember waren wir auf eine 28 Jahre junge, alleinerziehende 5-fache Mutter mit einem völlig entstellten Gesicht gestoßen. Ein Tumor hatte sich riesengroß entwickelt.
Auf Grund des Einsatzes von Margret Kopp, Vorsitzende des Vereins Aktion PiT-Togohilfe, die mit Dr. Michel Kodom, Präsident des Partnervereins Aimes-Afrique, das große Gesundheitsprojekt „Gesundheit und Hoffnung für alle“ in Brüssel vorgestellt hatte und bei den Abgeordneten Prof. Dr. Angelika Niebler, Monika Hohlmeier und Michael Gahler auf größtes Interesse gestoßen war, wurde das Projekt im europäischen Parlament als Pilotprojekt vorgestellt, abgestimmt und bewilligt.
Die Vorsitzenden von Aktion PiT-Togohilfe und Aimes-Afrique Margret Kopp und Dr. Michel Kodom konnten bereits im Dezember die erfolgreichen Resultate des Ärzteeinsatzes vom November in Togo der Staatskanzlei vorstellen.
Zur Krückensammlung hatte die Maisacher Togohilfe aufgerufen. Dank der tollen Verbreitung in unseren Printmedien sind Hunderte von Krückenpaaren im „Togohaus“ in Maisach abgeliefert worden. Denn Aktion PiT-Togohilfe bereitet gemeinsam mit der Partnerorganisation Aimes-Afrique in Togo einen Sondereinsatz bayerischer Ärzte aus Trostberg vor, um für mittellose Patienten in Togo kostenlose Hüftoperationen durchzuführen.
Gabriele Watterott, Künstlerin aus Zittau, und Harald Reiter, Künstler aus Gröbenzell, haben im Herbst letzten Jahres Bilder der Aktion Santé pour tous - Gesundheit für alle der Aktion PiT - Togohilfe Maisach gespendet.
Auf Initiative von Aktion PiT-Togohilfe trafen sich Helene Prölß, Gründerin und Chefin der Stiftung Manager ohne Grenzen, und Dr. Michel Kodom, Gründungspräsident von Aimes-Afrique, im Rahmen des Printemps de la Coopération in Lomé.